Exzellenz -Projekte
Den folgenden Projekten widmen wir uns aktuell mit besonderem Nachdruck. Wir nennen sie daher Exzellenz-Projekte.
Hier gilt es ganz besonders kulturelle und Bildungsarmut mit vielfältigen Angeboten zu verhindern.
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LearningKids
Mit dem Projekt LearningKids verfolgen wir das Ziel, Kindern aus bildungsfernen Elternhäusern schon während der Grundschulzeit einen positiven Zugang zur Unternehmens- und Wirtschaftswelt zu vermittlen. Es geht dabei weniger um Berufsorientierung und Praktikavermittlung, sondern darum, erste Eindrücke zu ermöglichen, neugierig zu machen, Vorbilder zu vermitteln und die Möglichkeit zu geben, diese noch fremde Arbeitswelt als eine Chance auf ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben zu entdecken und zu begreifen.
Deshalb ermöglichen wir es Schulklassen, Unternehmen zu besuchen und ihre Erfahrungen mit anderen über das Internet zu teilen. Die Kinder berichten auf unserer Internetseite, was sie erlebt, erfahren und erlernt haben. Das eigene Erlebnis wird anderen zugänglich gemacht, kann reflektiert, ausgewertet, diskutiert und damit in seiner Wirkung vertieft werden. So erleben es andere Kinder als Anregung und ihre Neugierde wird geweckt.
Das Projekt wurde mit dem Preis "Anstiften! 50 Impulse für Hamburg" der Körber-Stiftung ausgezeichnet.
![]() | | Lesen Sie mehr darüber, wie LearningKids funktioniert: auf unserer speziellen Internetseite www.learning-kids.de |
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Schulfach Glück
![]() Fotohinweis: siehe unten | | Das Thema
Glück hat sich die Stiftung Kinderjahre nachhaltig auf ihre Fahnen
geschrieben. Zusammen mit kompe-tenten Pädagogen und Wissen-schaftlern
wollen wir auch in Hamburg und dann deutschlandweit das Glück an die
Schulen bringen. Nur glückliche Kinder können eine soziale Kompetenz
aufbauen und werden ihr Leben positiv gestimmt und selbstbestimmt in die
Hand nehmen können. |
Zu diesem Thema wurde das 1. Hamburger Glücks-Symposium unter der Schirmherrschaft von Dr. Eckart von Hirschhausen veranstaltet. (Link zum Video in größerer Auflösung) Im November 2011 fand bereits das 2. Hamburger Glücks-Symposium statt. |

Die Kinder an der Elbinselschule in Hamburg-Wilhelmsburg erproben in diesem Projekt den produktiven Umgang mit kultureller Vielfalt über die Erarbeitung einer Kinderoper. Spielerisch lernen sie, unterstützt von professionellen Theater- und Musikschaffenden, wie Teamgeist zu einem gelingenden gemeinsamen Ergebnis führt. Das auf drei Jahre angelegte Projekt ist in den Schulalltag wie selbstverständlich integriert und setzt auf nachhaltige Bereicherung:
Seit Anfang Dezember 2009 läuft mit wöchentlichen Proben an der Elbinselschule in Wilhelmsburg ein ganz besonderes und innovatives Musiktheater-Projekt der Stiftung Kinderjahre: Die erste Station (2009 - 2010) hieß "Zauberflöteninsel". Unter der Leitung des Musiktheater- Regisseurs Jan Eßinger, Dr. Bettina Knauer und den Lehrerinnen und Lehrern der Elbinselschule setzen sich 40 Kinder aus vier Kunst- und Musiklerngruppen mit Mozarts "Zauberflöte“ auseinander, entwickeln ihre eigene Dramaturgie, in dem sie die Szenen und Elemente der Oper auswählen, die mit ihrer Lebenswelt verbunden werden können: Kulturelle und lebensweltliche Vielfalt gespiegelt in der integrativsten aller Kunstformen - der Oper. Für die musikalische Umsetzung hat sich ein eigenes Orchester aus den Lehrerinnen und Lehrern der Schule gegründet, das Bühnenbild wird mit professioneller Unterstützung erstellt und die Lieblingsnummern der Kinder aus der "Zauberflöte“ werden musikalisch neu arrangiert und mit Unterstützung zweier Opernsänger präsentiert. So erhält die Elbinselschule ihre eigene, ganz unverwechselbare "Zauberflöte“. Uraufführung der Oper war am Samstag, dem 05. Juni 2010 auf dem gesamten Schulgelände der Elbinselschule, das sich damit zur "Zauberflöteninsel“ verwandelte. Bilder der Veranstaltung und von den Proben können Sie hier sehen: Bilder Das Video zur Veranstaltung: Das Video zur Veranstaltung Die zweite Station (2011 - 2012) heißt "Kindernysen", ein gesamtheitliches musik- theaterpädagogisches Konzept des Regisseurs Maximilian Ponader. Der Name "Nysen" leitet sich her von den Nymphen der Insel Nysa. Im ersten Schritt werden den Kindern die vielfältigen musiktheatralen Grundfertigkeiten in spielerischen Übungen vermittelt. Anschließend wird in wöchentlichen Workshops mit den Lehrern eine konkrete Präsentation der "Kindernysen" erarbeitet, die sich mit der Geschichte, der Gegenwart und den Optionen der Zukunft auseinandersetzt. In der dritten und letzten Projektstation (2012 - 2013) wird dann die Musiktheater-Uraufführung aus der Taufe gehoben - eine eigene Elbinsel-Opernkomposition als ein Auftragswerk in Kooperation mit der Internationalen Gartenschau Hamburg: Die Elbinsel-Oper "In 80 Tagen um die Welt" wird den interkulturellen Hintergrund der Schule und des Stadtteils spielerisch aufgreifen und widerspiegeln. |
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Aktuell:
Die Schülerinnen und Schüler berichten in diesem Video vom Projekt "Die Zauber-flöteninsel".
Für dieses Musiktheaterprojekt wurde die Stiftung Kinderjahre von der Initiative "Bündnis für Demokratie und Toleranz" der Bundesregierung im Jahr 2012 ausgezeichnet.
Die Stiftung Maritim Hermann und Milena Ebel fördert das Projekt.www.kultur-bewegt.de / www.stiftungmaritim.de
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Natur Erforschen
Kinder benötigen für eine gesunde Entwicklung viel Bewegung in der Natur und möglichst intensive Begegnungen mit Tieren und Pflanzen. Die Wahrnehmung der Natur wirkt sich nachweislich positiv auf die Entwicklung von Sprache und Lernfähigkeit aus.
Mit dem Projekt "Natur erforschen" werden die SchülerInnen auf verschiedene Weise an die Natur herangeführt, z.B. durch Besuche von Naturschutzgebieten, Übernahme von Bach-Patenschaften oder der Anlage und Pflege eines eigenen Schulgartens.
Spiel des Lesens
Spiel des Lesens ist ein jahrgangs- und fächerübergreifendes Projekt im Rahmen des Schulfachs Glück, das die Arbeit in Gruppen unterschiedlichen Alters ab der 5. Klasse fördert und zur Persönlichkeitsbildung und Sprachentwicklung der Schüler beiträgt. Das Projekt umfasst drei Stufen, in denen die Teilnehmer zunächst zuhören und selbst "laut" lesen. Anschließend erarbeiten sie eigene Texte und werden selbst zu Vorlesern. So lernen die Schüler an ihrem Auftreten, ihrem Stimmvolumen und ihrer Körpersprache zu arbeiten. Sie erfahren Mittel, wie sie sich selbstsicher und verständlich anderen mitteilen können.
Nach einem ersten Meinungsaustausch über Glück und Unglück gehen die Teilnehmer selbst mit Leseübungen ans Werk. Ein kurzer Text wird gelesen und aus unterschiedlichen Sichtweisen interpretiert. Die Schüler werden von Beginn an durch chorisches Sprechen oder kleinere szenische Übungen zum Mitmachen motiviert.
Im Frühjahr 2012 startete das "Spiel" an der Stadtteilschule Barmbek. In Vorbereitung auf die weiteren Stufen suchen die Schüler selbständig Texte aus. Die zweite Phase beginnt nach den Sommerferien mit Lesen der vorgeschlagenen Texte. Daraus wird im Anschluss gemeinsam ein übergreifendes Thema herausgefiltert. In der dritten und letzten Phase besuchen die Schüler von Oktober bis Weihnachten Pflegeeinrichtungen, um mit ihren gewonnenen Fähigkeiten älteren Menschen Freude zu schenken. Das Projekt wird von professionellen Sprechern und Dramaturgen sowie ehrenamtlichen Mitarbeitern der Stiftung Kinderjahre durchgeführt.
LebensRetter - Erste-Hilfe-Training für Kinder
Die Stiftung Kinderjahre setzt sich zum Ziel, Kindern in sozial benachteiligten gesellschaftlichen Strukturen Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zu schenken und Verantwortungsbewusstsein zu wecken. Dieses Ziel kann am wirkungsvollsten in der Familie erreicht werden. Mit dem Ansatz: "Ich bin ein wichtiger Teil der Familie - ich bringe Engagement und Initiative mit in meine Familie" können Kinder an ihren Erfahrungen als "Helfer in der Not" und als familiärer Kompetenzträger wachsen. Sie können sogar ihre Familienangehörigen motivieren ebenfalls "Helfer" zu werden. Die mit der Familie erlebte Erfahrung: Nicht nur helfen wollen sondern auch helfen zu können birgt die Keimzelle für verantwortungsbewusstes Selbstvertrauen, welches die Stiftung Kinderjahre den Kindern geben möchte.
Täglich sind ca. 400 Mitbürger in Deutschland vom plötzlichen Herztod betroffen - nur einer von zehn überlebt einen schweren Herzinfarkt. Die Überlebensrate kann nachhaltig gesteigert werden, wenn mehr Mitbürger in der Herz-Lungen-Wiederbelebung geschult wären. Langjährige Erfahrungen in Skandinavien beweisen, dass ein Schulprogramm die erfolgreiche Lösung hierfür sein kann. Die in der siebten Klasse geschulten SchülerInnen nehmen ihre erworbenen Kenntnisse sowie die Selbstlern-Pakete mit nach Hause und vermitteln ihre neue Kompetenz an ihre Familienangehörigen; im Durchschnitt trainiert ein Kind 2,5 Familienmitglieder. Die Stiftung Kinderjahre kombiniert dieses skandinavische Erfolgsmodell mit ihren eigenen Zielen.
Das Institut für Notfallmedizin der Asklepios Kliniken Hamburg GmbH unterstützt das Projekt mit dem fachlichen Know-how. www.asklepios.com/ifn
Stich für Stich - Nähkurs für Kinder
In den Herbstferien 2011 startete das Nähprojekt "Stich für Stich". Zwölf Mädchen zwischen 6 und 12 Jahren konnten zu einem Nähkurs in das Klick-Kinder-Museum im Osdorfer Born eingeladen werden. Schon am ersten Tag wurde ein "Wunderbeutel" genäht, ohne dass eine einzige Nadel brach oder ein Finger verletzt wurde! Am zweiten Tag entstand bereits ein Kissen und so ging es weiter mit einer Picknick-Tasche, einem Schlüsselanhänger, einer Buchhülle und einer tollen Umhängetasche mit eingesticktem Namen. Stolz präsentierten die kleinen Schneiderinnen am letzten Tag in einer Modenschau ihre Werke.
Nach dem Erfolg des Herbstferien-Nähkurses hat Ende September ein Nähkurs an der Schule Fraenkelstraße in Barmbek begonnen. Der Wahlpflichtkurs wird den SchülerInnen erstmals bis Juni 2012 angeboten. Die ersten Arbeiten sind schon fertig. Genäht werden aus bunten Stoffresten Handytaschen, Kissenhüllen, Kleidung, Buchhüllen für das Lieblingsbuch, große und kleine Beutel für jeden Bedarf und vieles mehr.
Die Anschaffung von Nähmaschinen ist durch die Stiftung Kinderjahre erfolgt und ein Team begeisterter und kompetenter Mitarbeiterinnen leitet die SchülerInnen an.


