Dr. Jan-Uwe RoggeVortragsreihe "Erziehung im Gespräch"z.B. Thema: Pubertät |
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500 Mütter, Väter und Großeltern kamen zum Vortrag in die Komödie Winterhuder Fährhaus. Der bekannte Erziehungsberater Dr. Jan-Uwe Rogge sprach auf Einladung der Stiftung Kinderjahre zum Reizthema Pubertät. Schnell war zu merken, daß Jan-Uwe Rogge auf der Bühne viel besser aufgehoben ist als hinter dem Rednerpult. |
Der Einstieg in dieses scheinbar so ernste Thema wurde dem gespannten Publikum leicht gemacht mit dem Appell: Lachen Sie doch mindestens dreimal mit Ihren Kindern am Tag, dann wird alles leichter! Spätestens von da an war jedem klar, daß die Art von Jan-Uwe Rogge mit dem für Eltern durchaus anspruchsvollen Thema Pubertät vollkommen anders umgeht, als man vermutet hat.
| Die Zeit der Pubertät benötigt die
besondere Aufmerksamkeit der Eltern für die Kinder und der Hinweis, daß
das Aufhören von Erziehung in der Pubertät auch zum Aufhören von
Beziehung zum Kind führt, wird sicher bei einigen die Mühen um
Verständnis und Begleitung Ihrer Kinder wieder intensivieren. Wie nah Jan-Uwe Rogge an diesem Thema und den Sorgen der Eltern ist, konnte man an dem für einen Vortrag ungewöhnlich oft aufkommenden Szenenapplaus merken, der garniert mit teils herzhaften Lachen eine nachhaltige Bestätigung seiner Beobacht-ungsgabe für die heutige Realität war. Nach einer kurzen Pause gab es im zweiten Teil der Veranstaltung Gelegenheit, Fragen an den Erziehungsexperten zu stellen. Jan-Uwe Rogge erschien mit einem dicken Stapel von Zetteln auf der Bühne, die er bereits nach Themenkomplexen sortiert hatte. | | | Die Stiftung Kinderjahre widmet sich seit 2004 der Chancen-gleichheit benachteiligter Kinder. Zu den Zielen gehört bespielsweise auch, daß die Kommunikation zwischen den Generationen z.B. durch Vortragsveranstaltungen ver- bessert wird. Die Stiftung finanziert ihre Förder-tätigkeit überwiegend durch Spenden. Sie können die Arbeit der Stiftung über den folgenden Button mit €5 unterstützen: Für einen individuellen Betrag oder einen anderen Zahlungsweg klicken Sie bitte hier: Spenden Wir danken Ihnen herzlich. | |
"Wie kann ich nachlassender Schulbegeisterung entgegenwirken?" - "Gar nicht."
"Macht Hausarrest Sinn?" - "Nein."
"Wie sinnvoll sind Strafen?" - "Überhaupt nicht. Konsequenzen hingegen schon."
Mit einem Lächeln auf den Lippen und sicher motiviert für die zukünftigen (Erziehungs-) Aufgaben sind viele Eltern mit der Gewißheit nach Hause gegangen, glücklicherweise nicht die Einzigen zu sein, die mit der Pubertät zu kämpfen haben.
z.B. Thema: "Wut tut gut"
Eltern und Erzieherinnen reagieren häufig erschrocken bis hilflos auf die unterschiedlichsten Aggressionen ihre Kinder. Dabei gehören Aggressionen zum Leben und zur kindlichen Entwicklung. Ohne sie wären ein selbstständiges und selbstverantwortetes Leben nicht möglich. Allerdings gibt es auch zerstörerische Aggressionen, denen man durch Erziehung Grenzen zu setzen hat. Der Vortrag/das Seminar versucht, konstruktive von zerstörerischen Aggressionen zu unterscheiden und will Hinweise geben, wie man mit den verschiedensten Ausdrucksformen kindlicher/jugendlicher Aggression im Alltag umzugehen hat. Die Veranstaltung ermutigte, keine Angst vor Aggressionen zu haben.
Themen anderer Vorträge:
24.10.2011 - Wut tut gut
20.06.2011 - Geschwister, eine besondere Liebe
28.03.2011 - Pubertät
25.10.2010 - Kinder brauchen Grenzen
21.06.2010 - Pubertät
24.02.2010 - Was Kinder heute brauchen
Sie möchten gern mehr über die bisherigen Vorträge von Dr. Jan-Uwe Rogge in Zusammenarbeit mit der Stiftung Kinderjahre lesen?
Pressebericht Februar 2009 Pressebericht November 2008
Im Folgenden haben wir einige weiterführende Internet-Links zusammengstellt:
| www.jan-uwe-rogge.de de.wikipedia.org/wiki/Jan-Uwe_Rogge de.wikipedia.org/wiki/Pubertät |
Die Inhalte machen wir uns nicht zueigen.
Ankündigungstext zur Veranstaltung:
Fest steht: Die Pubertät ist mühsam für alle Familienmitglieder, die Nerven liegen bloß. Die geduldigsten Eltern sind verunsichert und mit ihrem pädagogischen Latein am Ende. Der Nervenkrieg muss nicht sein, sagt Jan-Uwe Rogge. Mit Pubertät lässt sich auch produktiv umgehen.
Eltern dürfen in der Erziehung gerade jetzt nicht kapitulieren, sondern müssen sie im Gegenteil durch klare Vorgaben und Regeln weiterführen. Jugendliche brauchen Grenzen, um einen Spielraum für die Entfaltung ihrer Identität zu bekommen. Eltern müssen erkennen, dass in der Verweigerung ihrer pubertierenden Kinder der Wunsch verborgen liegt, sich auseinander zu setzen, Grenzen auszutesten, Persönlichkeit zu entwickeln. Erst dann lässt sich die Phase der Pubertät nicht nur als eine Zeit der Kräche und Krisen begreifen, durch die man hindurch muss, sondern als eine Zeit, in der man eine Vertrauensbasis für die spätere Beziehung zwischen Eltern und erwachsenen Kindern schafft.
Der Auszug der Jugendlichen aus der Familie erfordert eine neue Einstellung der Eltern zueinander. Die Eltern Pubertierender tauchen im berühmten FAZ-Fragebogen als Helden in der Wirklichkeit auf – sie brauchen Unterstützung mehr denn je. Wer sollte dazu qualifizierter sein als Jan-Uwe Rogge? Denn der Autor pädagogischer Bestseller hat die Notwendigkeit, Grenzen in der Erziehung zu setzen, zu einem Thema gemacht –und genau darum geht es in den Machtkämpfen zwischen Eltern und heranwachsenden Kindern.
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